Wissenswertes über Stallwang
Stallwang im vorderen Bayerischen Wald wurde ab dem 8./9. Jahrhundert durch Rodungssiedlungen des Klosters Münster (Pfaffmünster) erschlossen und gehörte später den Grafen von Bogen. Erstmals urkundlich fassbar ist der Ort 1284 als "Stalbaub". Schon Anfang des 18. Jahrhunderts verkehrten hier Postreiter auf der Strecke nach Cham, 1756 wurde eine eigene Poststation errichtet - das Posthorn im Gemeindewappen erinnert bis heute daran. 1884 wurde bei der Planung einer Bahnstrecke von Straubing aus zugunsten des kleineren Konzell gegen Stallwang als Endstation entschieden. Die heutige Gemeinde entstand 1972 und 1977 durch den Zusammenschluss mit Schönstein und Landorf und zählt rund 1.460 Einwohner.
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