Wissenswertes über Haselbach
Haselbach, um 1100 in den Traditionen des Klosters Oberalteich als "Hasalbach" erstmals erwähnt, verdankt seinen Namen dem althochdeutschen Wort für Haselstaude. Graf Albert IV. von Bogen verlieh dem Kloster Oberalteich 1125 das Patronatsrecht über die Pfarrei, was sich bis heute im Gemeindewappen mit Abtstab und Schlüssel spiegelt. Wahrzeichen des Orts ist die spätrenaissance Friedhofkapelle mit kunsthistorisch bedeutenden Totentanzbildern. Die 1896 eröffnete Bahnstrecke Straubing-Miltach führte durch Haselbach und ist heute als Donau-Regen-Radweg beliebter Freizeitweg. Als Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels wuchs die Gemeinde von 1988 bis 2020 um über 50 Prozent auf heute rund 1.900 Einwohner.
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