Wissenswertes über Aiterhofen
Aiterhofen im Gäuboden ist archäologisch von überregionaler Bedeutung: Hier wurde das größte in Deutschland entdeckte Gräberfeld der jungsteinzeitlichen Linearbandkeramik-Kultur gefunden, mit rund 260 Gräbern und Funden, die bis ins 5. Jahrtausend vor Christus zurückreichen. Als "villa Eitraha" bereits 773 als Herzogshof der Agilolfinger erwähnt, war der Ort im Mittelalter Sitz eines Gerichts und kam 1669 in den Besitz der Grafen Törring-Seefeld. Die Pfarrkirche St. Margareta trägt mit einer Glocke von 1325 die älteste erhaltene Glocke Altbayerns. Seit 1846 ist zudem das Kloster St. Josef der Franziskanerinnen für seine kunstvolle Paramentenstickerei bekannt.
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